Unser wichtigster Muskel arbeitet Tag und Nacht ein Leben lang im Verborgenen.

Die Herztätigkeit beginnt schon ca. in der 3. Schwangerschaftswoche

Ihr Herz ist etwa so groß wie ihre Faust und schlägt 60 bis 80 Mal in der Minute. Das macht etwa 100.000 Herzschläge am Tag. Frauenherzen schlagen übrigens etwas schneller als Männerherzen, sind aber dafür auch etwas leichter. Männerherzen wiegen ca. 300 Gramm, ein Frauenherz kommt dagegen nur auf etwa 250 Gramm. 

herz webAusdauersport macht den Herzmuskel kräftiger – und größer. Bei Profi-Sportlern kann das Herz schon mal doppelt so groß werden wie üblich.

Beeindruckendes: Mit einem einzigen Herzschlag pumpt das Herz ein Volumen von 100 Millilitern Blut. Innerhalb von nur einer Minute schafft das Herz es also, unser komplettes Blut einmal durch den ganzen Kreislauf zu pumpen – stolze sechs Liter in nur 60 Sekunden. In einer Stunde entspricht das dem Volumen zweier voller Badewannen. So kommt auch an einem ganzen Tag einiges zusammen. Genau genommen so viel, wie wenn man acht Stunden lang die Dusche laufen lassen würde: 8.600 Liter. Nach zwei Monaten wäre ein ganzes Schwimmbad gefüllt.

Koffein lässt zwar das Herz schneller schlagen, wenn man aber jeden Tag Kaffee trinkt, schwächt sich diese Wirkung ab.

 

  

 

Lesen Sie hier wie es funktioniert

Ihr Herz ist eine Muskelpumpe, die Enormes leistet. Sie sorgt dafür das ihr Blut durch ihren gesamten Körper gepumpt wird. Und dass alle Teile ihres Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Gleichzeitig kümmert es sich um den Abtransport von Stoffwechselprodukten. 

Funktion des Herzens2

Hier sehen sie die Aufteilung des Herzens: Die etwas kleinere rechte Hälfte und die größere, muskulösere linke Hälfte mit jeweils einem Vorhof und einer Herzkammer. Sie können hier auch deutlich die zum Herzen führenden Venen und die vom Herzen abgehenden Arterien erkennen. Diese einzelnen Segmente des Herzens sind durch die 4 Herzklappen voneinander getrennt und doch verbunden. Die Herzklappen zwischen den Vorhöfen und den Kammern, sowie zwischen den Kammern und den Arterien funktionieren wie Ventile. Sie sorgen dafür das das Blut in die richtige Richtung fließt und nicht mehr zurück.
So gelangt ihr sauerstoffarmes Blut aus den Körpervenen in den rechten Vorhof, durch die Trikuspidalklappe in die rechte Herzkammer durch die Pulmonalklappe in die Lungenarterien, in den Lungenkreislauf. Dort wird es mit Sauerstoff angereichert und gelangt über die Lungenvenen in den linken Vorhof, durch die Mitralklappe in die linke Herzkammer und durch die Aortenklappe in die Hauptschlagader (Aorta), in den Körperkreislauf.

Damit ihr Herz seine Pumpaufgabe erfüllen kann braucht es das optimale Zusammenspiel von drei Grundfunktionen: der Muskelarbeit, der Klappenfunktion und der „Elektrik“. Man spricht bei diesem Zusammenspiel während eines Herzschlages auch vom Herzzyklus. Ihr natürlicher Herzschrittmacher, der Sinusknoten, gibt dem Muskel einen elektrischen Impuls der dazu führt, dass sich der Muskel zusammenzieht (die Kontraktion). Dabei baut sich in den Herzkammern ein Druck auf. Die Herzklappen arbeiten wie druckgesteuerte passive Ventile. Sie öffnen sich, wenn der Druck in der Herzkammer ein bestimmtes Maß überschreitet und sie schließen sich, wenn er durch die Entleerung der Herzkammer wieder abfällt. So wird das Blut wird in die Lunge und den Körper gepumpt. Bei der Kontraktion ist der Druck am höchsten, dies ist der systolische Blutdruck (der „obere“ Blutdruckwert). Nach der Kontraktion folgt direkt die Erschlaffungsphase und damit das Wiederauffüllen der Herzkammer. In dieser Phase des Herzzyklus fällt der Blutdruck ab, die sogenannte Diastole (der „untere“ Wert). Das gesunde Herz baut also bei der Kontraktion in der linken Herzkammer einen Druck von beispielsweise 120 mmHg auf, der während der Erschlaffungsphase auf 80 mmHg abfällt. Somit hätten sie einen Blutdruck von 120/80mmHg.

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