DIABETES und NIERE

Bauchspeicheldrse Nieren

 

Welchen Einfluss hat die Behandlung mit Finerenon, einem neuen Aldosteronantagonisten, auf das Herz-Kreislauf Risiko von Typ-II-Diabetikern mit chronischer Nierenerkrankung ?

  

Studientitel:
Doppelblinde, randomisierte, Placebo kontrollierte Phase III-Studie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirkung von Finerenon auf die Reduktion kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität bei Typ-II-Diabetikern mit Nephropathie (Proteinurie) 

Sponsor: Bayer HealthCare

Prüfsubstanz:   Finerenon, ein Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonist (MRA)

Rekrutierung:   erwartet bis etwa Sommer 2018 

Gesucht werden folgende Patienten:

  • Typ II Diabetes, Alter ≥ 18 Jahre
  • Albuminurie definiert als UACR (Alb/Krea-Ratio im Urin) ≥ 30 mg/g und ≤ 5000 mg/g
  • Vorbehandlung mit RAS-Blockade (ACE-Hemmer oder AT-2-Blocker)
  • Serum Kalium ≤ 4,8 mmol/l

Besonderheiten:

  • beinhaltet eine Substudie mit Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie)
  • Patienten erhalten eine Aufwandsentschädigung von 30,00 € pro Studienvisite


Status: Patienten gesucht   icon newsletter

 
Download: Studie als PDF [Einschlusskriterien]  PDF

HERZINSUFFIZIENZ

Kardiologie web 01

Das Prüfpräparat LCZ696 [Sacubitril/Valsartan] gehört zu einer neuen Art von Medikamenten, das aus den beiden Bestandteilen Sacubitril und Valsartan besteht. Valsartan ist ein Angiotensin-Rezeptor-Blocker und seit vielen Jahren zur Behandlung der Herzschwäche und des Bluthochdrucks zugelassen. Sacubitril blockiert ein Enzym namens Neprilysin und hemmt damit den Abbau der natriuretischen Peptide. Daher wird LCZ696 als Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Hemmer (ARNI) bezeichnet.

Studientitel:
Eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde und aktiv kontrollierte Studie zur Beurteilung des Effekts von LCZ696 im Vergleich zu Valsartan auf die kognitive Funktion bei Herzinsuffizienzpatienten mit erhaltender Pumpfunktion [HFpEF] - PERSPECTIVE

Sponsor: NOVARTIS

Prüfsubstanz: LCZ696 

Rekrutierung:  ab Dezember 2018

Für diese Studie suchen wir Patienten ab einem Alter von 60 Jahren, die an einer chronischen Herzschwäche mit erhaltener Auswurffunktion leiden.

Leiden Sie unter einem oder mehreren der folgenden Symptome oder wurde bei Ihnen bereits eine chronische Herzschwäche festgestellt, könnten Sie ein möglicher Studienpatient sein:

  • Schwäche und Müdigkeit
  • Luftnot
  • Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“)
  • Bluthochdruck
  • Behandlung mit Diuretika („Wassertabletten“) 
Über die genauen Ein- und Ausschlusskriterien der Studie informiert der Studienarzt eines Studienzentrums, der auch gemeinsam mit dem Patienten über die Teilnahme an der Studie entscheidet. Die Teilnahme an einer Studie ist immer freiwillig.

Besonderheiten:

  • mehrere MRT und PET Untersuchungen des Gehirns
  • detailierte Untersuchungen der kognitiven (geistigen) Leistungsfähigkeit mittels Fragebögen und Tests
  • zahlreiche, im Protokoll vorgeschriebene Untersuchungen und Blutabnahmen, die über die alltägliche ärztliche Routine hinausgehen

Status: Studie läuft, Rekrutierung abgeschlossen

DIABETES

Bauchspeicheldrse web

Hohe Triglyceride und niedriges HDL führen bei Diabetikern zu einem zusätzlichen Risiko für Herzinfarkte und andere Gefäßkomplikationen. Mit Pemafibrat setzen wir ein Medikament ein, das speziell für diese Problematik entwickelt wurde


Studientitel:
Kardiovaskuläre Endpunktstudie zur Behandlung der Hypertriglyceridämie mit Pemafibrat bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II; 
Doppelblinde, randomisierte, Placebo kontrollierte Phase III-Studie

Sponsor: Kowa Research Institute

Prüfsubstanz: Pemafibrate (K-877) SPPARM-⍺

Rekrutierung: bis Ende 2019

Gesucht werden folgende Patienten:

  • Typ II Diabetes
  • TG ≥ 2,26 mmol/l und < 5,65 mmol/l; HDL ≤ 1,03 mmol/l
  • Männer im Alter ≥ 50 Jahre und Frauen im Alter ≥ 55 Jahre 
    oder
  • Männer und Frauen ≥ 18 Jahre mit kardiovaskulärer Vorerkrankung
  • Laufende Statintherapie lt. Leitlinie oder Statinunverträglichkeit

Besonderheiten:

  • Betreuung bis zu 5 Jahre
  • Patienten erhalten eine Aufwandsentschädigung von 30,00 € pro Studienvisite


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