Es ist nicht einfach für Sie zu entscheiden, ob Ihre Teilnahme an der Studie sinnvoll ist, da Ihnen in der Regel umfangreiches Fachwissen fehlt. Wichtig ist, dass Sie alle Fragen vorab mit dem Prüfarzt klären.

Vor einer Entscheidung, ob Sie teilnehmen möchten oder nicht, sollten Sie in Ruhe überlegen und sich eventuell auch mit anderen besprechen (Experten und Freunde/Bekannte). Eine fundierte Entscheidung benötigt Zeit und Beschäftigung mit der Materie. Wenn Sie diese Mühe nicht aufwenden wollen, sollten Sie vielleicht besser nicht an einer solchen Prüfung teilnehmen.

Sie sollten deutlich um ein Gespräch bitten, wenn Probleme, Unsicherheiten oder Änderungswünsche auftreten. Dafür stehen Ihnen Ihr Prüfarzt und alle Mitarbeiter /-innen des Prüfzentrums zur Verfügung. Im Abschnitts „Nützliche Links” finden Sie außerdem unabhängige Institute und Kontaktstellen, die Ihnen gern Auskunft zu Klinischen Studien geben. Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls diese durch organisatorische Probleme nicht immer sofort erreichbar sind.

Wie jede ärztliche Behandlung so beinhaltet die Teilnahme an einer klinischen Prüfung mit neuen Arzneimitteln auch bei sorgfältiger Studiendurchführung ein besonderes Risiko (nicht abschließend bekannte Nebenwirkungen, evtl. nicht optimale Dosierung in Phase 1 und 2). Zudem können entsprechend der Studie spezifische Untersuchungen erforderlich sein, die zusätzliche Belastungen und Risiken darstellen. Über diese Risiken müssen Sie aufgeklärt werden.

Sofern Sie durch die Einnahme eines Medikamentes eine Schädigung erlitten haben, müssen Sie Ihre Ansprüche (evtl. gegenüber der Patientenversicherung) geltend machen, was ebenfalls aufwendig sein kann.

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